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Von den Bergabhängen vom Norden und Süden umgeben, hat sich Sarajevo sowohl nach Osten als auch nach Westen entwickelt, und sich nicht nur den Klimaeinflüssen, sondern auch den Zivilisationseinflüssen verschiedener Kulturen aus diesen Weltgegenden geöffnet.


IIm Treffpunkt der zwei wichtigsten Flüsse, Bosna und Neretva, die den Norden Europas mit dem Mittelmeer verbinden, gelegen, befindet sich Sarajevo im Mittelpunkt der Balkanhalbinsel und dient jahrhundertelang als Durchreiseort für diejenigen, die aus Griechenland und Asien nach Westeuropa und umgekehrt wanderten. Die ersten Siedlungen datieren 5000 Jahre zurück. Im Butmir (in der Nähe von Sarajevos Flughafen) gibt es einen der interessantesten und reichsten Fundorte der Neolithischen Kultur auf dem Balkan.

Die Illyrer

Die Illyrer lebten hier bis zum Ende der Bronzezeit  und man kann die Reste ihrer Siedlungen auf vielen Lokalitäten in Sarajevo finden. Nachdem die Römer die Illyrer im 1. Jahrhundert n. Chr. unterworfen hatten, gründeten sie ihre Siedlung in der Nähe der Thermalquellen, auf dem Gebiet des heutigen Ilidža. Da kann man heute noch die Reste der römischen Villen, Bäder, Mosaiken und Skulpturen sehen.

Die Ankunft der Slawen

Als die Slawen im 7. Jahrhundert vom Norden hierher wanderten, wurden ihre Kultur und Staatform dominant. Im 12. Jahrhundert hat sich Bosnien stufenweise in die Regionalmacht entwickelt, und den Höchstgrad der Territorialerweiterung erlangte es im 14. Jahrhundert. Der bosnische Staat hatte einige wichtigere Zentren, die sich auf dem Gebiet vom heutigen Sarajevo befanden. Das waren die Städte der Region Vrhbosna: Hodidjed, Kotorac, Vrhbosna und Trgovište.

Die osmanische Periode

Sarajevo wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts dem Osmanischen Reich eingeschlossen. Das Osmanische Reich hatte großen Einfluss auf Sarajevo ausgeübt schon Jahrzehnte bevor Bosnien offiziell unterworfen wurde. In den frühen Jahren der osmanischen Herrschaft wird zum ersten Mal die Stadt Saraj-ovasi („saraj“ bedeutet „die Festung“ und „ovasi“ „das Feld“) erwähnt. Sarajevo wurde das erste Administrations- und Militärzentrum des osmanischen Imperiums in Bosnien, und gleich danach auch das Zentrum von Bosanski Sandžak (Sandschak war die größte Territorialeinheit innerhalb des Osmanischen Reiches). In der neu entstandenen Stadt entwickeln sich zuerst die Handwerke: das Gerber-, Schmiede-, Sattler-, Müller- und Bäckerhandwerk. Das Leben in der Stadt im 16. Jahrhundert, sowohl in wirtschaftlichem als auch im kulturellen Sinne, entwickelte sich mit einer unglaublichen Geschwindigkeit. Man baute viele Brücken über Fluss Miljacka, der durch das Herz der Stadt fließt. Die Brücken Kozija æuprija, Èehajina und Latinska æuprija zeugen von der Großartigkeit der orientalischen Architektur. Auf dem rechten Flussufer blüht Bašèaršija auf, das zu dem Gesellschafts-, Wirtschafts- und Kulturzentrum der neu entstandenen Stadt und dem Handelszentrum des mittleren Balkans wird. Die Karawanen, die aus Venedig, Wien, Zentraleuropa und Mittelmeerraum anreisten, hielten in einem von fünfzig Übernachtungsstätten in Sarajevo auf, die als „han“ bekannt waren. Der bekannteste von allen ist der Moriæa han, der Ende des 16. Jahrhunderts gebaut wurde. Heute ist es die touristische Attraktion, die authentische Einblicke in die Vergangenheit von Sarajevo gewährt. Ursprünglich waren im ersten Stock die Zimmer und das Kaffeehaus, während man im gedeckten Garten die Waren ein-und auslud, und da befanden sich auch die Lagerhalle und Pferdestall. Bis zu dem 16. Jahrhundert pflegte die Stadt schon regelmäßige Kontakte mit anderen europäischen Städten und begann einer echten Metropole ähnlich zu sehen. Mit der ottomanischen Herrschaft wuchs auch die Stadt. Eines der wichtigen Charakteristika der osmanischen Herrschaft war die Achtung vor anderen Religionen, besonders wenn man die zahlreichen Verfolgungen der Andersgläubigen europaweit bedenkt. Die Orthodoxen, Katholiken und die Sepharden (die Juden, die im Jahre 1492 aus Spanien verbannt wurden und sich in Sarajevo angesiedelt haben) lebten relativ friedlich miteinander auf dem Gebiet von Bašèaršija. Gerade dies gab die Basis dem kulturellen Pluralismus, wofür diese Stadt immer schon bekannt war. Sarajevo ist eine der raren Städte, die Wasserleitung schon vor 4000 Jahren hatte. In seiner Reisebeschreibung aus dem 17. Jahrhundert schrieb der türkische Reiseschriftsteller Evlija Èelebija, dass es in der Stadt 110 öffentliche Brunnen gibt.

Die österreichisch-ungarische Periode

Zur Zeit der 40-jährigen österreichisch-ungarischen Herrschaft spürte Sarajevo zum ersten Mal gänzlich die europäischen Kulturströmungen. Man eröffnete Schulen und europäisch gerichtete Lehranstalten, während die jungen Intellektuellen von Sarajevo ihre Ausbildung in den führenden europäischen Städten erwarben. Die Stadt erlebte eine starke wirtschaftliche, politische und kulturelle Entwicklung. Es entsteht die erste moderne Industrie: die Tabakfabrik im Jahre 1880, die Teppichfabrik im Jahre 1888, Möbelfabrik im Jahre 1869 und die Seifenfabrik im Jahre 1894, sowie Kraftwerke, Textil- und Nahrungsfabriken. Man öffnete die Eisenbahnstrecke, die hauptsächlich zur Beförderung der bosnischen Naturschätze aus dem Land, diente. Gleichzeitig mit dem Wachstum der Stadt wuchs auch der Widerstand gegen noch eine Besetzungsmacht. Die Aufstände in den letzten Jahren der ottomanischen Herrschaft bildeten eine starke Widerstandsbewegung. Der junge serbische Nationalist, Gavrilo Prinzip, tötete am 28. Juni 1914 den österreichisch – ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie. Österreich erklärte Serbien Krieg und Russland, seine Interessen auf dem Balkan im Auge behaltend, unterstützte Serbien und erklärte Österreich den Krieg. Das war der Anlass für den Ersten Weltkrieg.

Titos Jugoslawien

Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Sieg von Titos Partisanen, entwickelte sich Sarajevo sehr schnell. Die Einwohnerzahl wuchs und die Stadt erweiterte sich territorial auf zehn neue Gemeinden. Sarajevo wurde der künstlerische, kulturelle und geistige Mittelpunkt von Bosnien und Herzegowina. Das beste Beispiel der kulturellen und gesellschaftlichen Blüte sind die bis dahin größten je organisierten Olympischen Winterspiele im Jahre 1984, die in Sarajevo stattfanden.

Sarajevo heute

Das Wiederaufleben der Stadt nach der längsten Umlagerung in der Geschichte des modernen Europas stellt ein wahres Wunder dar. Sarajevo wurde von den serbischen Soldaten im Belagerungszustand gehalten, ohne Wasser, Strom und unter ständigem Granatengeschoss. Ihre Unterstützung der belagerten und verwundeten Stadt gaben Viele, indem sie hierher kamen: Susan Sonntag, Joan Baez, Zubin Mehta, Anri Levi, Tomislav Durbešiæ, Piero dell Giudice, Mira Poljo, Sonja Hegel und viele andere. Zehn Jahre nach dem Daytoner Friedensabkommen, das die 1400 Tage lange Belagerung beendete, ist Sarajevo Stadt, die sich am schnellsten in Europa verändert. Der Wiederaufbau ist hauptsächlich zu Ende und die neuen Kaffeehäuser, Restaurants und Geschäfte überfluteten die Stadt, die trotzdem ihre Tradition und Ursprünglichkeit bewahren konnte. Sarajevo ist heute ein herznahes Ort, Stadt, in der Sie sich wie zu Hause fühlen werden ... Das ist eine Gemeinschaft, die jeden Gast als nahen Verwandten aufnimmt.







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