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Bekannt durch seine Christlichen Schriften und als
Meister der slawischen Sprache blieb Franziskaner Grga Matiæ in der
Geschichte als einer der gröβesten bosnischen Schriftsteller, besonders
bei den Franziskanern, vermerkt.

Er arbeitete und schuf in dem abgelegenen Tal zwischen den Bergen
Bitovija und Lopata, im Städtchen Kreševo. Der Franziskanerkloster
steht hier seit Jahrhunderten und hier ist die katholische Tradition
sehr stark ausgeprägt. Im Rahmen des Klosters sind das rustikale Museum,
die Bibliothek und die Gallerie. Wie es auch in den meisten
Franziskanerklöstern üblich ist, werden auch hier die Gäste mit offenen
Armen empfangen. Das mittelalterliche Kreševo wuchs mit dem
Ankommen der deutschen Eisenschmiede auf nicht mehr als einige Tausende
Bewohner. In manchen Orten in Bosnien bildeten sich die deutschen und
Dubrovniker Bergarbeiter-Gemeinschaften.

Die bosnischen Edelsfamilien sehnten sich danach, die reichen Gold- und Silberfundorte auszunutzen, hatten aber leider weder Wissen, noch die nötigen Fähigkeiten, um das zu tun. Das Handwerk wurde von den Einsiedlern übernommen und man kann heute noch die Handwerker im alten Stadtteil sehen.
Kreševo ist an seiner altbosnischen Architektur bekannt. Die Hausmauern sind aus Ton, mit dem Stroh überdeckt, während man das Dach mit der speziell bearbeiteten Schindel aus Weichselholz bedeckte. Das Dorf Vranjiæi, nur einige Kilometer von Kreševo entfernt, ist das beste Beispiel dieses Baustils. Dieser zum Besuch sehr schöner Ort, ist einer der wenigen Ortschaften, die im letzten Krieg verschont blieben. Da befindet sich auch der interessante
„heillige Ort“ Dezevice, wo das heillende Wasser von St. Jakov quillt, das seinen Namen von dem Priester aus 15. Jahrhundert hat.
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