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Als Entstehungsort des bosnischen Staates beeinflusste diese Gegend im großen Maße das Kultur- und Geschichtserbe von Bosnien und Herzegowina. Heute sind die Denkmäler dieser Gegend, und jedenfalls noch mehr die alltägliche lokale Kultur, die Zeugen der reichen und fesselnden Geschichte Zentral-Bosniens.

Die kurze Geschichte


Der zentrale Teil von Bosnien und Herzegowina war Sitz des mittelalterlichen bosnischen Staates. Diese Gegend, unter dem Namen „das silberne Bosnien“ bekannt, war Kultur-, Geschichts- und Religionszentrum. Alle bosnischen Könige herrschten von hier aus. Die einzigartige „häretische“ bosnische Kirche war im 14. Jahrhundert die geistige Stütze der kleinen slawischen Gemeinschaften, die in ganz Bosnien und Herzegowina zerstreut waren. Der Franziskanerorden wurde vor dem Jahr 1340 gegründet, der Katholizismus verbreitete sich schnell und man baute Klöster in Kraljeva Sutjeska, Visoko, Kreševo und Fojnica.

Mit dem Ankommen der Osmanen im 15. Jahrhundert ließ die ottomanische Kultur Spuren in Ortschaften wie Travnik, Visoko, Donji Vakuf und Jajce. Die Verbreitung des Islams hatte den größten Einfluss auf das Leben in der Gegend. Travnik wurde zum Zentrum, von dem aus die Osmanen über Bosnien und Herzegowina herrschten. In vielen Städten entstanden Stadtvierteln, schmale Straßen mit den Reihenhäusern mit hohem Ziegelsteinzaun. Kleine Siedlungen entwickelten sich zu den Städten, und die einst isolierten Berggemeinschaften verbanden sich miteinander. Der Lašva – Tal war die Haupthandelsstraße mit Dalmatien, Serbien und weiter. Travnik, das europäische Istanbul genannt, wurde bald durch seine majestätische orientalische Architektur, aber auch als lebendiges Handelszentrum bekannt.

Von allen ethnisch gemischten Gemeinschaften im ganz Bosnien fühlte man in dieser Gegend besonders den Einklang zwischen Katholiken und Muslimen (die orthodoxe Gemeinschaft war viel kleiner). Die Katholiken fühlten sich fest gebunden und sahen sich als Beschützer des mittelalterlichen christlichen Bosniens. Die Franziskaner des Zentral-Bosniens waren Leib und Seele dieses Landes und, im Unterschied zu den Franziskanern aus West-Herzegowina, blieben sie der Bewahrung der bosnischen Souveränität treu. Es ist unmöglich, eine mittelbosnische Stadt oder Gemeinschaft, die nicht ethnisch und religiös verflochten ist, zu finden. Der Besuch zu den uralten Festungen, Klöstern, Moscheen und den Bergdörfern ist eigentlich Besuch des Mittelpunktes von ursprünglichen bosnischen Staat und der slawischen Vorfahren, die hier schon ab dem 7. Jahrhundert ansässig waren.

Ankunft

Mit einem sehr entwickelten, entweder privaten oder öffentlichen, Autobuslinienverkehr ist jede Destination in Zentral-Bosnien mit den größeren Zentren wie Zenica, Travnik, Kiseljak, Vitez und Bugojno verbunden. Die einzige mittelbosnische Stadt durch die Eisenbahn fährt, ist Zenica. Die Busse aus Zagreb und Bihaæ fahren alltäglich über Jajce, Donji Vakuf, Travnik und Vitez nach Sarajevo. Mit Ausnahme von Kreševo, Kraljeva Sutjeska, Fojnica und dem Berg Vranica, befinden sich alle genannten Städte auf den Hauptverkehrswegen und sind auf jeder Karte von Bosnien und Herzegowina gekennzeichnet.









Zenica
Travnik
Vlašiæ Gebirge
Naturpark Tajan
Tešanj
Maglaj
Tesliæ
Der Fluss Krivaja/
Zavidoviæi
Bugojno
Prusac
Das herzförmige
Land
Was kann man
tun?
Wohin kann man
gehen?