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Auf den Spuren des Bosnischen Königreiches

 

ÈAJENGRAD, VISOKO
Visoko-Tal war in der Zeit des mittelalterlichen bosnischen Königreiches ein bedeutendes Handels-, Wirtschafts- und Kulturzentrum, und die Stadt Visoko war das Universitätszentrum der bosnischen Kirche. Die Altstadt Èajengrad ist eine mittelalterliche Festung und archeologischer Fundort , die einst Bobovac vor Feinden schützte. In der Nähe der heutigen Wohnsiedlung befindet sich die Lokalität Mila (5 km von Visoko entfernt), für die man glaubt, eine der Regierungssitze der bosnischen Könige zu sein. Die bisherigen Funde haben bestätigt, dass sich auch Stjepan II Kotromaniæ und Tvrtko Kotromaniæ da aufhielten.Tvrtko wurde in der Kirche des Heiligen Nikola gekrönt und begraben. Mit der Lokalität Mile wird auch die Entstehung des Handelsvertrags zwischen Bosnien und der Republik Raguza (Dubrovniker Republik) in Verbindung gebracht. Der Vertrag wurde im Jahre 1189 von Kulin Ban verfasst und unterzeichnet und gilt als das erste Dokument, das in ''bosanèica'' (bosnische kyriliche Schrift) geschrieben wurde.

Info: Touristen und Informationszentrum Visoko: 00 387 32 733 186, visoko@bosnae.ba

VRANDUK, ZENICA
Die mittelalterliche Festung Vranduk ist eine der gutbewahrten Festungen und befindet sich außerhalb der Stadt Zenica auf einem Hügel oberhalb des Bosna Flusses. Vranduk war Sitz von vielen bosnischen Königen und auch die Residenz des Königs Stjepan Tomaš. Vranduk besitzt eine kleinere Sammlung von Museumsexponaten, die vom Leben in Vranduk zeugen, sehr gut erhaltene Festungsmauern und eine kleine Gaststätte. Am Fuße der Festung liegt die Sultan el Fatih- Moschee, die auf den Fundamenten der Kirche des Heiligen Toma gebaut wurde und heute ein geschütztes Denkmal ist. In der Nähe befinden sich auch Mühlen, wo Menschen aus der Umgebung Mehl herstellen.

Info: Touristen und Informationszentrum Zenica: 00 387 32 209 513, zenica@bosnae.ba

BOBOVAC, VAREŠ
Die Königsstadt Bobovac baute Stjepan Kotromaniæ Mitte des 14. Jahrhunderts als Zufluchtsort für Adelige. In Bobovac befindet sich das Mausoleum, wo drei Könige begraben wurden: Stjepan Ostoja, Tvrtko II Kotromaniæ und Stjepan Tomaš. Die Festung ist in 60 Minuten Fußgang oder 15 Minuten Fahrt aus Kraljeva Sutjeska und in 30 Minuten Fahrt aus Vareš zu erreichen.

Info: Touristen und Informationszentrum Vareš: 00 387 32 843 840; vares@bosnae.ba

KRALJEVA SUTJESKA, KAKANJ
Kraljeva Sutjeska war die Residenz der Könige Tomaš und Tvrtko Kotromaniæ und der Königin Katarina. Die Frauen von Kraljeva Sutjeska trauern der Königin heute noch nach und tragen als Verehrung für ihre Königin tradionellerweise ein schwarzes Kopftuch. Das Kloster samt Kirche, Museum und Bibliothek wurde am Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut und stellt den Hüter der bosnisch-herzegowinischen Geschichte bis zum Ende des 15. Jahrhunderts dar. Im Klosterkomplex befinden sich die Kirche im venezianischen Stiel mit wunderschönen Ikonen, Statue der Königin Katarina und den ältesten Orgeln in Bosnien-Herzegowina, sowie große Zahl von Kunstbildern, Inkunabel-Kollektion (eine Sammlung aus 31 Bücher, die aus der Zeit vor dem 15. Jahrhundert stammen) und eine ethnographische Kollektion der Sutjeska Artefakte.

Info: Touristen und Informationszentrum Kraljeva Sutjeska: 00 387 32 552 160,
k.sutjeska@bosnae.ba

MAGLAJ
Die mittelalterliche Stadt Maglaj hinterlässt Spuren in mehr als 100 Grabsteinen, von denen eine große Zahl vernichtet wurde, sowie die Maglaj-Festung aus dem späten 13. Jahrhundert. Die Festung hatte eine Verteidigungsrolle gegen Eroberer. Nachdem die Osmanen kamen, wurde die Festung weiter aufgebaut und ein Uhrturm kam im 17. Jahrhundert noch hinzu. Die Steinkugeln, deren Ursprung und Awendung nicht bekannt sind, datieren aus der Zeit vor Christus (man schätzt sie älter als 20 000 Jahren). Eine von diesen Kugeln wird heute vor der Stadtbibliothek ausgestellt. In Maglaj befindet sich ebenfalls eine von den 5 ofiziellen Kultstätten der katholischen Kirche in Bosnien-Herzegowina, die Kultstätte des Heiligen Leopold Mandiæ. In der Kirche werden die Knochen des Heiligen Leopold (Armteile) auf einer Galerie bewahrt. Mittwochs findet in der Kirche immer ein besonderer Gottesdienst statt und dann sind auch alle Besucher herzlich willkommen.

Info: Touristen und Informationszentrum Maglaj: 00 387 32 609 570, maglaj@bosnae.ba

TEŠANJ
Tesanj stellt eine Verbindung der Vergangenheit und der modernen Zeit dar. In Travnik befindet sich eine Festung , die aus der Zeit der Illyrer stammt. In dem Mittelalter wurde die Festung weiter aufgebaut und später baute man einen Uhrturm hinzu, der heute noch in Betrieb ist. Die Festung hat zwei Garnisone und eine Gasttätte. Außer der Festung, in der viele kulturell- touristische Veranstaltungen stattfinden, ist für die Besucher die Ferhad-Beg Moschee aus dem 17. Jahrhundert empfehlenswert. Die Moschee baute Ferhad-Beg, ein Verwandter von Sultan Sulejman.

Info: Touristen und Informationszentrum Tešanj: 00 387 32 650 022, tesanj@bosnae.ba

FOJNICA
Die Festung Kozovgrad in Fojnica war der letzte Zufluchtsort im bosnischen Staat für Königin Katarina, als sie auf der Flucht von Bobovac nach Dubrovnik und weiter nach Rom war. Der Legende nach hat die Königin befohlen, die Pferde verkehrt zu beschlagen, um so die Feinde auf dem Weg nach Zenica zu täuschen. Die Spuren der Pferdehufen, die nach Zenica führen, sind heute noch auf den Resten des Kozovgrads zu sehen. Der Reisende sollte auf jeden Fall auch das Franziskanerkloster in Fojnica und Kraljeva Sutjeska besichtigen. Das Kloster in Fojnica stammt aus dem 14. Jahrhundert und die Klosterbibliothek enthält mehr als 40 000 Titeln und eine bedeutende Inkunabel –Sammlung (Bücher, die vor dem 16. Jahrhundert geschrieben wurden). In dem Klostermuseum wird heute noch Ahdnama bewahrt (ein sehr bedeutendes Dokument aus dem 16. Jahrhundert, das von Sultan Mehmed Fatih unterzeichnet wurde, und den Franziskaner in Bosnien Glaubensfreiheit garantiert).

Info: Touristen und Informationszentrum Fojnica: 00 387 30 802 521; fojnica@bosnae.ba

TRAVNIK
Die Festung in Travnik, Grabsteine und die Maculja- Nekropole sind Reste der mittelalterlichen Zeit in Travnik. Die Festung ist heute noch in sehr gutem Zustand und liegt zwischen zwei Bächern Hendek und Šumeæe und man kann sie von der nördlichen Seite über eine Steinbrücke leicht erreichen. Nachdem die Osmanen kamen, kommt es zur Entwicklung von Travnik. Travnik wurde zum Zentrum der Osmanen in Bosnien und 1699 auch zur Residenz der Wesire, die dort mehr als 150 Jahren bleiben. 1757 baute man die Sulejmanija Moschee (auch Bunte Moschee genannt). Die Moschee bekam den Namen Bunte Moschee, weil sie mit Blumenmotiven und kaligraphischen Schriften bemalen ist. Was noch gesehen werden muss, ist das Heimatsmuseum in Travnik. Das Museum besitzt viele Photos, eine Bibliothek, Kunstbildersammlungen, Sammlung der ethnologischen Kunstwerke und große Münzensammlung. Die Stadt Travnik ist auch der Geburtsort des Schriftstellers Ivo Andric (1892-1975), der den Nobelpreis für Literatur bekam, sodass sein Geburtshaus heute ein Museum ist. Man kann sein Arbeitszimmer, Travniker Chronik, Bibliothek und eine Kunstsammlung ausgestellt sehen.

Touristen und Informationszentrum Travnik: 00 387 30 518 140, travnik@bosnae.ba


PRUSAC
Prusac ist eine Stadt, die auf einem Hügel liegt. Die Stadt schmücken Häuser aus weißen Steinen und Nadelwälder. Die Altstadt in Prusac, zusammen mit Festungstrümmern, renoviertem Uhrturm und einem Brunnen, der sich auf dem Bergkamm befindet, diente in der Zeit des Osmanischen Reiches als Militärbasis. Prusac ist der Geburtsort des Akademikers Hasan Kjafija Prušæak. Die Gelehrsamkeit von Hasan Kjafija Prušæak war in allen Kreisen des Konstantinopels bekannt, sodass Prusac neben seinen gelehrten Einwohnern, auch ein Zentrum der Gelehrten aus vielen Ländern geworden ist. Heute ist Prusac für die größte muslimische Pilgerfahrt in Europa bekannt. Über 50 Jahre kommen die Muslime nach Prusac um Ajatovac zu besuchen, den Ort, wo einst der Opa Ajvaz, der fromme Mann aus Prusac, 40 Tage lang in der Morgenfrühe den Gott gebeten hat, dem Dorf Regen in der Zeit der großen Düre zu schicken.

Info: Touristen und Informationszentrum Prusac: 00 387 30 205 500, prusac@bosnae.ba


JAJCE
Die mittelalterliche Stadt Jajce liegt über dem 22 m hohen Pliva-Wasserfall. Die Stadt mit der Festung, Festungsmauern, Türmen (die Kirche der Heiligen Maria und der Turm des Heiligen Luka) und Katakomben aus dem 15. Jahrhundert stellt eines der reichsten mittelalterlichen Denkmäler im Lande. Während der Herrschaft von Tvrtko dem Zweiten wurde Jajce zur Königsstadt, und vor dem Ende des bosnischen Staates Regierungssitz der bosnischen Könige. In Jajce wurde der letzte bosnische König, Stjepan Tomasevic gekrönt und seine sterblichen Überreste werden im Franziskanerkloster in Jajce bewahrt. Auf der anderen Seite der Altstadt befindet sich Krslaks Haus aus dem 18. Jahrhundert. In Jajce befindet sich ebenfalls der Tempel des römischen Gottes Mithras aus dem späten 3. Jahrhundert.

Info: Touristen und Informationszentrum Jajce: 00 387 30 658 268; jajce@bosnae.ba