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Viele Bosnier wussten nicht viel über diese Stadt bis die
zwei wichtigen Ereignisse passierten, die mit dieser Stadt
zu tun haben. Das erste Ereignis war als das Mineralwasser
vom Tešanj, „Oaza“, die Goldmedaille auf dem „Berkeley
Springs Mineral Water Contest“ in den Vereinten Staaten
bekam.

Es ging ein Gerücht um, dass sogar der damalige Präsident von Vereinten Staaten „Oaza“ im Weißen Haus trinkt, worauf die Einwohner von Tešanj besonders stolz waren. Das zweite wichtige Ereignis in Verbindung mit der Stadt passierte, als der Regisseur Pjer Žalica den Film „Das Feuer brennt“, dessen Handlung sich in Tešanj abspielt, drehte. Der Film erhielt den Hauptpreis am Sarajevo Film Festival im Jahre 2003 und wurde für den Oscar nominiert. Das brachte Tešanj endlich in den Mittelpunkt des Interesses.
Über die alte Stadt dominiert die gut erhaltene Festung, die die ganze Stadt bewacht. Die Festung ist das Ergebnis des Einflusses zahlreicher Zivilisationen, denen Bosnien und Herzegowina im Laufe der Zeit Heimat war. Sie ist für Besucher geöffnet, aber es gibt keine Beschriftungen, die den Besucher über den Ort näher informieren würden.
Der König Stjepan Tomašević hat im Jahre 1461 die Stadt Tešanj seinem Onkel Radoje Krstić geschenkt. Seitdem bis zu dem Jahr 1476 ist Tešanj die Stadt, in der die adelige Familie Krstić lebte und regierte. Mit dem Ankommen der Osmanen wurden die adeligen Familien abgesetzt und in dem Sinne war Tešanj auch keine Ausnahme. Die führende Persönlichkeit in den frühen Tagen der ottomanischen Regierung in Tešanj war Gazi Ferhad Bei. Sein bedeutendster Beitrag in der Entwicklung von Tešanj ist
die Moschee Ferhadija, die es in der Altstadt immer noch gibt, obwohl sie im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Das älteste Haus in Tešanj ist
das Eminagićs Haus, von dem man annimmt, dass es Ende 17. Jahrhunderts erbaut wurde.
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