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Diese südlichste
bosnisch-herzegowinische Stadt ist nur 28 km von Dubrovnik
entfernt. Trebinje ist Mostar und Stolac der Schönheit nach
ähnlich, aber im Unterschied zu diesen zwei Städten wich
Trebinje zum Glück den schweren Kriegsbeschädigungen aus, so
dass der alte Stadtteil unberührt blieb.

Die Altstadt von Trebinje entstand am Anfang des 18.
Jahrhunderts. Die heutige Altstadt - Kastel entstand aus dem
ehemaligen Handelszentrum. In Herzegowina gibt es fast keine
Stadt die nicht auf Flussufern entstanden ist. Dabei ist
Trebinje keine Ausnahme: der alte Stadtteil liegt an den
Ufern von Trebišnjica, einer den längsten
Karstflusses in Europa, der durch das Herz der Stadt selbst
flieβt.
Der Fluss und die Stadt waren schon immer an ihren groβen
alten Mühlen auf dem Fluss Trebišnjica bekannt. Obwohl sie
heute nicht völlig in Betrieb sind, bleiben sie als Symbol
der nicht so lange vergangenen Geschichte von Herzegowina,
als noch alles direkt von der Kraft der Natur abhing. In
Trebinje war die ganze Kraft der Natur zu spüren, bevor man
den Damm Glavatièevo ca. 15 Kilometer nordöstlich von
Trebinje baute.

Dieser Damm würde sicher die Arslanagiæa Brücke
(gebaut im Jahr 1574) überschwemmen. Um das prachtvolle
Stück des osmanischen Steinbrückenbaus zu retten, wurde sie
im Jahr 1965, Stein nach dem Stein aus dem Dorf einige
Kilometer den Fluss entlang entfernt, ins Stadtzentrum
übertragen.
Klobuk ist die gröβte Festung in Trebinje. Sie
befindet sich an der Grenze zwischen Herzegowina und
Montenegro. Man nimmt an, dass sie im 9. Jahrhundert gebaut
wurde, und dass hier die slowenischen Prinzen von Krajina,
Pavlimir und Tešimir, beerdigt wurden. Ab dem 12.
Jahrhundert war diese Gegend unter der Kontrolle der
Nemanjiæa – Einheit, bis sie im Jahr 1377 Teil des
erweiterten bosnischen Staates wurde. Heute befinden sich
nur die Reste der Festungsmauern.
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