|
|
 |

Tuzla liegt an südöstlichen Bergabhängen von Majevica auf
239 Meter ü.d.M. und nimmt zentrale Stellung im
nordöstlichen Bosnien mit einer Fläche von ca. 15 km2 ein.

Die Stadt hat etwa 100.000 Einwohner, und mit der weiteren Umgebung etwa 170,000.
Tuzla ist das Wirtschafts-, Universitäts-, Kultur-, Gesundheits- und Tourismuszentrum vom nordöstlichen Bosnien.
Die Geschichte
Das Ansiedeln von Tuzla stand immer schon in enger Beziehung
zu den Salzfundorten und Lagern. Die älteste
Schrifturkunde, die von den uralten Griechen stammt, zeugt
davon, dass noch die Griechen mit den reichen Salzlagern
in diesem Gebiet bekannt waren. Tuzla erhielt den Namen viel
später. Der heutige Stadtname stammt von dem türkischen
Wort „tuz“, das Salz heißt. Die erste Urkunde aus der
osmanischen Zeit, in der die Nutzung der Salzgruben von
Tuzla erwähnt wird, stammt aus dem Jahr 1548.

Mit dem Ankommen der Osmanen im Jahre 1460
verfünfachte sich die Salzherstellung, und die Stadt gewann
an der Bedeutung. Nach den großen Wirtschaftsreformen im 17.
Jahrhundert begann man den freien Handel in der Stadt zu
betreiben. Mit der Entwicklung der neuen Handwerken wurde
Tuzla zum administrativen Sitz des Zvornièki Landes und das
wichtigste Kommunikations-, Militär-, Handels- und
Kulturzentrum vom nordöstlichen Bosnien. Gegen Ende der
osmanischen Regierungszeit hatte Tuzla ungefähr 5000
Einwohner und wurde dadurch zu einer der größten Städte in
Bosnien und Herzegowina.

Viele Gebäude in Tuzla stammen schon aus der türkischen Regierungszeit.
Die Turalibegova Moschee wurde im 16. Jahrhundert erbaut und ist bis heute erhalten geblieben.
Die österreichisch-ungarische Monarchie führte die modernen Methoden in der Salz- und Kohlenutzung, und die Stadt Tuzla spielte eine wichtige Rolle in der kaiserlich-königlichen Wirtschaft.
Diese wichtige Wirtschaftsrolle übertrug sich auch in die Zeit des Jugoslawiens.
|
 |
 |
|
test
|
|
|