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Der alte Stadtteil ist immer Hauptattraktion von Mostar. Er ist sehr kompakt und für die Besichtigung zu Fuß sehr geeignet. Die meisten der wichtigeren touristischen Attraktionen kann man während der Ein-Tag-Tour sehen. Die Anzahl der Cafés in Mostar ist fast der Anzahl der Pubs in London gleich, sodass Ihnen nicht schwerfallen wird, einen Platz im Schatten zu finden, wo Sie von der heißen herzegowinischen Sonne ausruhen können.



Die Alte Stadt ist verführerisch, und besonders der Fluss Neretva, der Sie dazu verleiten kann, Stunden lang da zu sitzen und die Bilder und Geräusche um sich einfach nur aufzunehmen. Im Unterschied zu anderen touristischen Orten in der Welt, hier werden Sie in Restaurants und Cafés niemals gebeten, wegzugehen, auch wenn Sie den türkischen Kaffee stundenlang austrinken, was von der ausgeprägten Gastfreundlichkeit zeugt. Die Alte Stadt ist fast ganz rekonstruiert worden. Da gibt es zahlreiche Geschäfte mit den Handarbeiten aus Kupfer, Kunstwerken, sowie einige äußerst faszinierende Antiquitätengeschäfte.

Der Spaziergang durch Mostar

Das Tourismus-Infozentrum befindet sich am Westufer der Altstadt (Adresse: Rade Bitange 5), aber die meisten anderen Reisebüros in der Altstadt haben auch organisierte Stadtrundgänge im Angebot. Die Reiseführer sprechen meistens alle europäischen Sprachen.



Die älteste Bogenbrücke in Mostar ist die Kriva æuprija (Steile Brücke), über den Fluss Radobolja, die im Jahre 1558 der osmanische Architekt Cejvan Kethoda gebaut hat. Es wird erzählt, dass diese Brücke als Vorbereitung und Test für den Bau der Alten Brücke diente. Die alte Brücke wurde im Jahre 1566 fertig gebaut und wird als das größte architektonische Werk aus dieser Periode auf dem Balkan angesehen.

Egal wie viele Male man die Alte Brücke überquert, hat man den Eindruck, dass jeder neue Übergang neue spannende Erfahrung ist. Diese Bogenbrücke ist eine einzigartige Reproduktion der Brücke, die hier 400 Jahre stand, nach den Entwürfen des Baumeisters Hajrudin angefertigt. Hajrudin war Schüler des größten osmanischen Architekten Sinan. Die Brücke ist 28,7 Meter lang und befindet sich 21 Meter über der Flussoberfläche. Die Türme Halebija und Tara waren immer schon Heim der Brückenbeschützer, und wehren der osmanischen Herrschaft dienten sie als Munitionslager.

Vom West- nach Ostufer überquerend, überqueren Sie gleichzeitig den uralten Treffpunkt zwischen Orient und Okzident. Bei den Treppen rechts befindet sich die älteste Moschee in Mostar - Èevjan Èehaj džamija, im Jahre 1552 erbaut. Später baute man da noch die islamische Schule. Der alte Basar, Kujundžiluk, nach den Handwerkern genannt, die hier traditionell ihre Handarbeiten herstellten und verkauften. Das ist der beste Ort die authentischen Bilder und den Kupferstich mit den Motiven der Alten Brücke, der Granatäpfel (das Natursymbol von Herzegowina) oder bekannte Grabsteine, zu finden.

Koski Mehmed Paschas Mosche (Koski Mehmed Pašina džamija) wurde im Jahre 1617 gebaut und ist die einzige Moschee in Mostar, in der die ursprünglichen Farben und Wanddekoration bewahrt sind. Die Moschee ist für die Besucher eröffnet und das Fotografieren ist erlaubt. Das schwindelerregende Ersteigen der Spiraltreppen bis zur Spitze des Minaretts ist auch möglich, und der Eingang ist hinter der Moschee. Der Blick von dem Minarett spricht für sich selbst. Gleich um die Ecke ist der Markt „Tepa“. Schon seit der Türkenzeit ist es ein sehr belebter Markt. Heute werden hier hauptsächlich in Herzegowina angebautes Obst und Gemüse verkauft. Falls es Granatapfel- oder Feigensaison ist, dürfen Sie es nicht verpassen.



Suchen Sie jedenfalls guten Honig auf, der organisch in den sonnigen Dörfern in ganz Herzegowina hergestellt wird.

Bišæeviæs Haus (Bišæeviæa kuæa) ist etwas weiter links in der Bišæeviæa Straße. Dieses interessant gebaute Haus aus dem 17. Jahrhundert (manche Teile der Tragwände sind über 5 Meter lang) liegt auf dem östlichen Neretva-Ufer. Divanhana oder das Gästezimmer ist in dem authentischen ottomanischen Stil erhalten geblieben. Innerhalb des Hauses befinden sich originelle Hausgegenstände, der Garten ist ein gutes Beispiel des orientalischen Stiels, der von der Erkenntnis, wie man die Atmosphäre am besten genießen kann, spricht. Kajtazs Haus (Kajtazova kuæa, Gaše Iliæa 21) zählt man zu der Stadt- und Wohnarchitektur aus der türkischen Zeitperiode. Es ist der schönste Wohnkomplex mit einem Haus für Männer und noch einem für Frauen. Die hohe Mauer schützt vor der starken Sonne und den Blicken von außen. Das Gebäude ist aus Stein und Holz. Alle Zimmer haben wertvolle Teppiche auf dem Boden und zahlreiche Bücher, die in der arabischen Sprache geschrieben sind, wurden bewahrt. Das Haus ist für die Besucher geöffnet.

Karaðoz-Beis Moschee (Karaðozbegova džamija) ist das wichtigste und bedeutendste Objekt der islamischen Architektur in ganz Bosnien und Herzegowina. Sie wurde von dem großen türkischen Baumeister Karadža Mimar Sinan im Jahre 1557 gebaut. Die Moschee ist für Besucher eröffnet.

Das Nationaldenkmal “Muslibegoviæs Haus”
(Muslibegoviæa kuæa) befindet sich in der Nähe von Karaðoz-Beis Moschee und stellt ein prachtvolles Beispiel der urbanen Stadtarchitektur aus der osmanischen Zeitperiode dar. Der Gebäudekomplex besteht aus einem Privatteil (sog. „Frauengarten“) und einem Geschäftsteil (sog. „Männergarten“) und wurde anfangs des 18. Jahrhunderts erbaut. Das Hauptwohnobjekt wurde 1872 nach dem Vorbild der ansehnlichen Bauten in Istanbul wiederhergestellt und fertig gebaut. Muslibegoviæs Haus wurde, im Unterschied zu den früheren Bauten, in einem Zentralsystem der Raumordnung gebaut und hat vier Etagen. Der Eingang in die Wohnräume hat zwei Bögen mit einer Zentralsäule in der Mitte, wodurch sich ein mediterraner Einfluss widerspiegelt. Das Muslibegoviæs Haus hat seine ursprüngliche Form, Holzschnitzerei, originelle Gegenstände, Schriften und Ausstellungsstücke erhalten, die den Besuchern den Einblick in die Lebensweise einer reichen Beis Familie in vergangenen Jahrhunderten bietet. Die Besucher haben auch die Möglichkeit die traditionellen Getränke und Süßigkeiten zu probieren und in einem Teil dieses Wohnkomplexes kann man übernachten.

Die Synagoge in Mostar befindet sich im Stadtteil Brankovac (Adresse: Braæe Æišiæa 15). Sie wurde 1889 gebaut. Im 2. Weltkrieg wurde sie zum Teil zerstört. 1952 schenkte die Judengemeinde aus Mostar die Synagoge der Stadt Mostar. Seit dieser Zeit befindet sich im Rahmen der Synagoge auch ein Puppentheater.

Die alte orthodoxe Kirche
befindet sich östlich vom Stadtzentrum, in dem Stadtteil Bjelušine. Die Kirche ist ein typisch herzegowinisches sakrales Gebäude, das einfach und klein gebaut wurde. Mitropolija - das Schloss von Wladika  oder der Palast des Episkopus wurde im Jahre 1910 gebaut. Sie befindet sich am linken Neretva-Ufer.

Am rechten Neretva-Ufer, in der Prijeèka èaršija, befindet sich  der Hammam, das öffentliche Badehaus aus der osmanischen Zeit. Der Hammam ist heutzutage kein Badehaus mehr, sonder ein „Hamam Museum“, das die Besucher in Vergangenheit zurückversetzt und die schönsten Geschichten der alten Lebensweise erzählt. Dieses authentische Kulturdenkmal wurde Ende des 16. und anfangs des 17. Jahrhunderts gebaut. Es ist das einzige erhaltene türkische Bad in Mostar. Es wurde im klassischen osmanischen Stil gebaut. Sein Äußeres ist aus wirtschaftlichen Gründen unauffällig. Aus praktischen Gründen befindet er sich am Stadtplatz, in der Nähe der Moschee oder eine öffentliche Küche. Den Hammam besuchten alle, von Religionszugehörigkeit oder dem Geschlecht unabhängig. Während seines Aufenthaltes im Museum erlebt der Besucher das wahre historische Bild und erfährt die Geschichte über Körperpflege und Massage, die dazu dienten, den Körper und den Geist zu entspannen.

Auf dem Spanischen Platz in Mostar steht das Gebäude des alten Gymnasiums, das 1898 im pseudo-maurischen Stil gebaut wurde.

Die katholische Kirche wurde 1866 mit Erlaubnis des damaligen Sultans und einem Geschenk von 50000 Groschen gebaut.
1890 wurde auch das Franziskanerkloster dazu gebaut. Im Kloster befindet sich eine Bibliothek mit sehr wertvollen und seltenen Büchern. Die Kirche wurde 1992 verbrannt und auf ihrer Stelle wurde eine neue Kirche mit hohem Glockenturm gebaut. Die Bischofsresidenz befindet sich ungefähr auf dem halben Weg zwischen dem Alten Bistum in Vukodol und der Franziskanerkirche. Sie wurde 1906 im Neurenaissancestiel gebaut, was man in dekorativen Fassadenelementen, aber auch im Innenraum sehen kann. Das ganze Gebäude ist eine logisch verbundene Einheit, die den Geist der Würde und Ausgeglichenheit hat. Neben dem neuen Gebäude der Bischofsordinarien wurde 1980 die Kathedrale der Mutterkirche gebaut.

Der Platz „Trg hrvatskih velikana“, besser als „Rondo“ bekannt, wurde in der österreichisch-ungarischen Zeit gebaut. Da befindet sich das Haus des Kroatischen Kulturzentrums ''Herceg Stjepan Kosaèa'', wo viele Kulturveranstaltungen stattfinden. In der Nähe, in der Straße des Königs Petar Krešimir IV. befindet sich der Partisanenfriedhof, ein monumentales Denkmal, dem Kampf gegen Faschismus gewidmet, ein Werk des Architekten Bogdan Bogdanoviæ. Dieser Stadtteil ist mit viel Grün umgeben und bietet einen wunderschönen Blick auf Mostar .

Die Reste der frühchristlichen Basilika in Cim stellen die bedeutendste archäologische Lokalität aus der frühchristlichen Zeitperiode dar.



Besuchenswert ist auch das orthodoxe Kloster Žitomisliæi, das sich südlich von Mostar im gleichnamigen Dorf, am linken Neretva-Ufer, entlang der Hauptverkehrsstraße M 17 von Mostar nach Èapljina, befindet. Das Kloster wurde 1566 gebaut und ist eines den bedeutendsten orthodoxen Klosters aus dem 16. Jahrhundert in Herzegowina. Das Kloster ist für die Besucher immer geöffnet.



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